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Ben Goossens

Ben Goossens

Das Hauptthema der Arbeiten von Ben Goossens ist die Leere, die Leere der Räume, die er im Atelier als Modelle baut und (ab-) filmt oder fotografiert.
Es sind Räume die verlassen wurden, so scheint es, denn es gibt durchaus Spuren ehemaligen Lebens darin. So sieht man Wände mit Rissen, mit Schimmel oder spinnwebartigen Fäden und schwarze, dunkle, bunkerartige Behausungen. Den Betrachter beschleicht das Gefühl, dass diese nicht freiwillig verlassen worden sind; man findet sich in einem Untergangsszenarium oder einer Endzeitphantasie wieder.
„… Ben Goossens fiktive Konstruktionen sind Modelle, Miniaturen, die jedoch nichts
Spielzeughaftes oder Gebasteltes in sich tragen, sondern durch die filmische oder
fotografische Darstellung Monumentalität erhalten. Seine mit Lust am Experiment und handwerklicher Finesse hergestellten Räume sind Simulacren psychischer Wirklichkeiten. Sie umkreisen Beklommenheiten verdrängten Ursprungs und unausgesprochene Ängste unserer Zeit. Sie formen sie ästhetisch anschaulich zu einem Bild.“ (Auszug aus Prof. Stephan Huber: Zur Arbeit von Ben Goossens, 2014)

Ben Goossens erhielt 2014 den Kunstpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Geboren 1982 in München, studierte er nach einer Schreinerausbildung ab 2007 Bildhauerei an der Münchner Akademie der Bildenden Künste in der Klasse Stephan Huber. 2014 schloss er mit dem Diplom ab.

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